Werk & Wurtz
Notare/Rechtsanwälte

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Werk & Wurtz - Notar/Rechtsanwälte
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Norbert Werk

Rechtsanwalt und Notar

  • Geboren am 18.02.1952 in Bremerhaven
  • Handwerkliche Lehre
  • Jurastudium an der Universität Bremen
  • Zulassung als Rechtsanwalt 1987
  • Zulassung als Notar 1994

Guido Wurtz

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Verkehrsrecht -
Notar

    Rechtsanwalt Guido Wurtz legte im Januar 2003 nach seinem Studium an der Universität Konstanz das 1. juristischen Staatsexamen ab. Im Anschluss daran absolvierte er das Rechtsreferendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe. Dies schloss er im April 2005 mit dem 2. juristischen Staatsexamen ab.

    In beiden Examina wählte Herr Rechtsanwalt Guido Wurtz Handels- und Gesellschaftsrecht als Schwerpunkt und war während seiner Wahlstation bei der Kammer für Handelssachen des Landgerichts Konstanz.

    Im März 2006 wurde Herr Wurtz als Rechtsanwalt zugelassen und ist seither in der Seestadt Bremerhaven tätig. Darüber hinaus ist er Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie für Verkehrsrecht.

    Im Mai 2015 hat der Senator für Justiz und Verfassung der freien Hansestadt Bremen Rechtsanwalt Wurtz zum Notar mit dem Amtssitz in Bremerhaven ernannt.

    Seit seiner Zulassung ist er Mitglied im Deutschen Anwaltsverein, Anwaltsverein Bremerhaven e. V. . Herr Rechtsanwalt Wurtz war aktiv bei den Wirtschaftsjunioren Bremerhaven und ist seit Erreichen des 40. Lebensjahres Mitglied im Förderkreis.

    Carlos Freidl

      [folgt in Kürze]

      Arbeitsrecht

      Wir beraten und vertreten Sie sowohl außergerichtlich als auch vor Gericht in allen Fragen des Arbeitsrechts und damit zusammenhängender Probleme.

      Insbesondere bei rechtlichen Problemstellungen auf dem Gebiet des Arbeitsrechts ist es oft ratsam früh einen Rechtsanwalt einzuschalten. Sobald Probleme auftauchen, wie zum Beispiel bei einer Kündigung, Änderungsverträgen, Erstellung und Überprüfung eines Arbeitsvertrages oder auch bei anderen Problem wie Mobbing oder Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche, sollten sich nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber durch einem Anwalt vertreten lassen.

      Eine Auswahl der Tätigkeiten:

      • Richtiges Verhalten bei Kündigungen, Kündigungsschutzklagen
      • Gehalt, Urlaub, Abfindungen
      • Gestaltung von Arbeits- bzw. Aufhebungsverträgen
      • Abwicklung von Arbeitsunfällen
      • Prüfung und Gestaltung von Arbeitszeugnissen
      • Betriebliche Altersversorgung
      • Betriebsübergang, Beratung und Begleitung bei Betriebsänderungen

      Gerne beraten und vertreten Sie wir auch auf den Gebieten des Dienstvertrags- und Handelsvertreterrechts:

      • Gestaltung und Verhandlung von Geschäftsführeranstellungsverträgen
      • Leistungsprämien, Bonuszahlungen, Gratifikationen
      • Gebietsbeschränkung, Durchsetzung sonstiger Rechte und Pflichten des Handelsvertreters

      Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patiententestament

      Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass zu einer sinnvollen Nachfolgeplanung diese begleitenden Regelungen unbedingt gehören. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass – anders als bei Testamenten und Erbverträgen – nur etwa die Hälfte der Menschen die damit im Zusammenhang stehenden Fragen mit ihrem Rechtsanwalt und/oder Notar besprechen und stattdessen auf Formulare zweifelhafter Herkunft zurückgreifen. In diesen dokumentieren sie ihren Willen auf vorgefertigten Feldern mittels „ankreuzen“. Angesichts der Bedeutung dieser Regelungen und der Fehler, die dabei gemacht werden können, stellt diese Vorgehensweise ein Verschulden gegen sich selbst dar.

      Nur wenn sie wirklich sicher den Unterschied zwischen einer notariellen und einer privatschriftlichen Vollmacht, zwischen einer General- und einer Spezialvollmacht kennen und wissen, unter welchen Voraussetzungen eine Vollmacht widerrufen werden kann, was tatsächlich in Ihrem Körper vorgeht, etwa, wenn die künstliche Ernährung mittels Magensonde eingestellt wird, können Sie mit einem Formular – vielleicht – die für Sie richtige Regelung treffen. Warum aber wollen Sie sich überhaupt mit einem Formular zufrieden geben, wenn sie eine individuelle, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Regelung erhalten können?

      Der Notar Norbert Werk nimmt Sie auch mit Ihren persönlichen Sorgen und Nöten ernst, die Ihnen möglicherweise im Zusammenhang mit diesen Regelungen durch den Kopf gehen. Geschult durch spezielle Seminarveranstaltungen sind wir in der Lage, vorgeschlagene Regelungen auch unter ethischen und moralischen Gesichtspunkten mit Ihnen zu besprechen, um die für Sie perfekte Gestaltung zu finden.

      Dauerberatung

      „Nicht ohne meinen Anwalt“ – frei nach diesem Motto bieten wir kleinen und mittelständischen Unternehmen eine individuelle juristische Begleitung auf Basis einer pauschalen Vergütung. Umfang und Dauer dieses Services sind auf die Bedürfnisse Ihres Hauses zugeschnitten und können jederzeit an die aktuellen Bedingungen angepasst werden. Sie erlangen so erhöhte Rechtssicherheit für Ihre Firma und optimieren auf diese Weise die Kosten, die mit juristischen Auseinandersetzungen einhergehen.

      Erben und Vererben – was passiert, wenn Sie nichts tun

      Die meisten Menschen wissen, dass die gesetzlichen Regelungen für Ehepaare mit Kindern im Rahmen der Erbfolge umfassend sind. Grundsätzlich erben die Menschen, die einem am nächsten stehen, also der Ehegatte und die Kinder. Alle anderen Verwandten sind von der Erbfolge ausgeschlossen. Diese Regelung ist aber nur scheinbar ideal. Denn wenn Sie nichts tun, bilden Ihr Ehepartner und Ihre Kinder eine Erbengemeinschaft.

      In einer solchen Erbengemeinschaft kommt keinem Familienmitglied ein einzelner Gegenstand oder eine einzelne Immobilie des Nachlasses alleine zu. Die Erben können nur gemeinsam über den Nachlass verfügen. Damit wird die Verfügungsgewalt Ihres Ehepartners erheblich eingeschränkt. Ein Umstand, der gerade bei Kindern, die noch nicht volljährig sind, zu erheblichen Problemen führen kann. Aber auch bei volljährigen Kindern entsteht in der Erbengemeinschaft aufgrund des Zwanges zur Einigkeit oftmals Streit. Soll z.B. ein ererbtes Haus renoviert werden, dann müssen alle Erben anteilig für die Kosten aufkommen. Verfügt eines der Kinder aber nicht über genügend finanzielle Mittel für eine solche Renovierung, dann unterbleiben notwendige Arbeiten am Haus oder langwierige Verhandlungen über die Kostenübernahme durch die Miterben sind notwendig.

      Noch komplizierter wird die Situation, wenn zum Nachlass ein Unternehmen gehört. Die Teilung des Erbes gefährdet dann sehr schnell die Existenz des gesamten Unternehmens. Bleiben die Kinder in der Erbengemeinschaft, so wollen sie möglicherweise in der Geschäftsführung mitwirken.

      Natürlich können Sie Ihre Erbfolge so regeln, dass Sie Ihren Ehepartner als Alleinerben einsetzen. Da den Kindern dann aber der Pflichtteil zusteht, stoßen Sie schnell an die Grenzen des Erbrechts. Es empfiehlt sich deshalb schon vor oder spätestens im Zusammenhang mit der Errichtung eines Testaments alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Vermögensnachfolge zu regeln. Hierzu zählt die Klärung und Dokumentation der Eigentumsverhältnisse ebenso wie z.B. die Liquiditätsverschaffung durch Lebensversicherungen. Im Testament selbst können dann Wohn- und Nutzungsrechte verfügt und für die Pflege des hinterbliebenen Ehegatten gesorgt werden. Das gerechte Bedenken der Kinder bedeutet nicht zwingend Gleichbehandlung im Testament. Hat eines Ihrer Kinder schon vor seinem Erbe erhebliche Zuwendungen erfahren, z.B. für eine langjährige Ausbildung, einen Hausbau u.ä., so wären seine Geschwister sicherlich benachteiligt, wenn dieses Kind später genauso viel erben würde wie die Geschwister.

      Haben Sie auch an den Fall gedacht, dass beide Elternteile zeitgleich versterben? Wer erhält dann das Sorgerecht für die minderjährigen Kinder? Auch hier können Sie testamentarisch die Weichen stellen.

      Regelmäßig sind wir auf folgenden Gebieten tätig:

      • Erbengemeinschaft
      • Erbauseinandersetzung
      • Erbschein
      • Pflichtteil
      • Pflichtteilsergänzung
      • Testament
      • Berliner Testament
      • Erbvertrag
      • Ehegattentestament
      • Testamentsanfechtung
      • Ausschlagung
      • Nachlassverbindlichkeit
      • Vermächtnis
      • Haftung
      • Testamentsvollstreckung
      • Unternehmensnachfolge
      • Vorerbe
      • Erbverzicht
      • Nachlassinsolvenz
      • Betreuung
      • Bestattung
      • Annahme der Erbschaft

      Eine nicht mehr überschaubare Vielzahl von Beschlüssen in Wohnungseigentumssachen erschwert die relativ klare Prognose einer Entscheidung. Dadurch sind viele Überraschungen quasi vorprogrammiert, wenn keine fachliche Rechtsberatung erfolgt.

      Auskunftsansprüche im Erbrecht

      Wissen ist auch im Rechtsleben Macht. Dementsprechend sind Informationen die Grundlage für die Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche.

      Auskunftsansprüche des Pflichtteilsberechtigten:

      Der Pflichtteilsanspruch ist grundsätzlich ein Geldanspruch. Um diesen Geldanspruch beziffern zu können, benötigt der Pflichtteilsberechtigte konkrete Informationen. Hierzu hat ihm das Gesetz in § 2314 BGB ein Instrumentarium in die Hand gegeben, mit welchem er die notwendigen Berechnungsgrundlagen ermitteln können soll. Gemäß dieser zuvor genannten Regelung hat der Erbe dem Pflichtteilsberechtigten ein Bestandsverzeichnis über die Nachlassgegenstände vorzulegen. Hierunter sind Aktiva und Passiva zu verstehen. Die Aktiv- und Passivposten sind in einer übersichtlichen Gesamtgegenüberstellung aufzulisten und haben etwa den Aufbau einer Bilanz.

      Hierneben hat der Pflichtteilsberechtigte gemäß § 2314 Satz 2 BGB einen sogenannten Wertermittlungsanspruch, der selbstständig neben dem allgemeinen Auskunftsanspruch liegt. Der Wertermittlungsanspruch umfasst Bewertungen von Nachlasspositionen durch Dritte. Die Wertermittlung konzentriert sich in der Praxis regelmäßig auf den Wert von Immobilien, Unternehmen sowie Unternehmensbeteiligungen. Der Wert der Immobilien wird in der Regel durch Gutachten eines Sachverständigen ermittelt, der Wert von Unternehmen sowie Unternehmensbeteiligungen wird in der Regel durch entsprechende Bilanzen von Steuerberatern bzw. Wirtschaftsprüfern ermittelt.

      Auskunftsansprüche innerhalb der Erbengemeinschaft:

      Über den tatsächlichen Nachlassbestand besteht innerhalb einer Erbengemeinschaft, also zwischen den einzelnen Miterben, keine allgemeine Auskunftspflicht. Hier gelten nur einige gesetzliche Auskunftsregeln, zum Beispiel Auskunftspflichten des Erbschaftsbesitzers (§ 2027 BGB) oder des Hausgenossen (§ 2028 BGB). Die Rechtsprechung hat hierzu bestimmte Grundsätze entwickelt, wonach ausnahmsweise Auskünfte von anderen Miterben verlangt werden können. Dies soll dann der Fall sein, wenn ein Miterbe auf Auskunft dringend angewiesen ist, um seine berechtigten Ansprüche durchzusetzen und es den anderen Miterben zumutbar ist, die verlangte Auskunft zu erteilen. Nach diesen Grundsätzen entscheidet die Rechtsprechung im konkreten Einzelfall. Klarheit besteht nach der Rechtsprechung jedoch darüber, dass derjenige Miterbe Auskunft über den Nachlassbestand zu erteilen hat, der eigenverantwortlich die Verwaltung des Nachlasses übernommen hat. Dieselbe Pflicht hat ein Miterbe, der von den Übrigen zur Verwaltung des Nachlasses oder zur Sichtung und Verteilung des Nachlasses ausdrücklich beauftragt worden ist.

      Familienrecht

      Erfolgreich zu sein ist kein Zufall – schon gar nicht im Scheidungsverfahren. Hier ist der Erfolg oft die Anzahl der richtigen Entscheidungen. Die Betroffenen sind regelmäßig juristisch unerfahren und somit nicht in der Lage Risiken und Möglichkeiten zu erkennen, die mit der Scheidung verbunden sind. Aufgrund jahrelanger Sachkenntnis können wir die Entwicklungen und deren Wirkung einschätzen.

      Die Erarbeitung eines auf die individuelle Situation zugeschnittenen Weges verstehen wir als unsere Aufgabe.

      Der Prozess vor Gericht bedeutet bei einer Scheidung in der Regel das geringere Problem. Schwierigkeiten ergeben sich zumeist in nicht eindeutigen und komplizierten Rechtslagen, in den Gebieten, die zwangsläufig mit einer Scheidung verbunden sind, wie Unterhalt, elterliche Sorge, Recht an der Wohnung oder des Umgangs mit den Kindern.

      Bei der Beurteilung der individuellen Angelegenheit ist mehr erforderlich, als juristische Kompetenz. In der Regel müssen die Zusammenhänge nicht nur rechtlich und wirtschaftlich betrachtet werden, nein, es gilt auch die psychologische Seite zu beachten, damit aus einer Trennung kein Rosenkrieg wird.

      Einsatzbereitschaft, Flexibilität und ein ausreichendes Maß an Kreativität können wir dabei zusichern. Mit einem hohen Anspruch an die Zufriedenheit des Mandanten uns an uns selbst werden wir Ihre Sache vertreten.

      Wir gestalten Ihre Scheidung umfassend.

      Forderungsmanagement – Inkasso

      Bei einer fortschreitenden Verschlechterung der Zahlungsmoral ist die zeitnahe Geltendmachung von Außenständen unabdingbar. Dies kann regelmäßig nur durch ein gut organisiertes Forderungsmanagement erreicht werden.

      Zuverlässig haben Sie Ihre Leistung für den Kunden erledigt. Arbeit und Mühe wurden investiert. Für die Kosten von Material und Personal sind Sie in Vorlastung getreten. Wenn Ihr Kunde dann nicht zahlt und auch Mahnungen nicht beachtet, bedarf es einer zügigen Reaktion.

      Anders als bei Inkassogesellschaften bieten wir Ihnen alle Leistungen, von der anwaltlichen Mahnung über eine eventuelle Gerichtsverhandlung bis zum tatsächlichen Forderungseinzug mit den damit verbundenen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, wie Lohnpfändung, Kontopfändung, Zwangshypothek und Zwangsverteigerung) alles aus einer Hand. Wir erarbeiten mit Ihnen ein schlagkräftiges Mahnwesen oder übernehmen auch dies für Sie. Ihre Aufgabe ist es nicht dem Geld hinterherzulaufen, konzentrieren Sie sich auf Ihre eigentliche Arbeit.

      In der Regel fallen für Sie keine hohen Kosten an. Da der Schuldner sich regemäßig mit der Zahlung der Forderung in Verzug befindet, trägt er die Kosten der Rechtsverfolgung. Oft genügt ein anwaltliches Aufforderungsschreiben, um dem Schuldner zu zeigen, dass es ernster wird.

      Die steigende Zahl der eröffneten Insolvenzverfahren zeigt, dass einem Schuldner bei Nichtzahlung der Forderung schnellstmöglich nähergetreten werden muss, will man am Ende nicht herunterfallen.

      Gewerblicher Rechtsschutz

      Unter den gewerblichen Rechtsschutz fallen Immaterialgüter bzw. das sogenannte geistige Eigentum (englisch: intellectual property). Deutschland gilt als Land der Ideen, Erfindungen und Innovationen. Deshalb genießt das geistige Eigentum hierzulande einen besonderen Stellenwert. Entscheidende Entdeckungen der deutschen Industrie müssen effektiv und umfassend geschützt werden, damit einzelne Unternehmen konkurrenzfähig bleiben. Regelungen finden sich unter anderem im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), im Patentrecht, Markenrecht, Gebrauchsmusterrecht, Arbeitnehmererfinderrecht, Geschmacksmusterrecht und im Urheber- sowie Presserecht. Wir beraten und unterstützen Sie gerichtlich und außergerichtlich bei der Entstehung, Durchsetzung und Verteidigung entsprechender Schutzrechte und deren Lizenzierung. Die Anmeldung Ihrer Marke auf nationaler sowie internationaler Ebene begleiten wir ebenso wie deren Verwaltung, Überwachung und Pflege.

      Um den Schutz von Erfindungen und künstlerischen Schöpfungen sicherzustellen, bestehen für Sie als geistigen Eigentümer durch den gewerblichen Rechtsschutz zahlreiche Abwehrmöglichkeiten wie die Abmahnung, Unterlassungserklärung, einstweilige Verfügung und das Klageverfahren. Bevor es im Wettbewerbsrecht zu einer Klage kommt, wird zunächst der Weg über die einstweilige Verfügung angestrebt. Diese hat Vorrang vor der klassischen Klage und stellt das typische Vorgehen im Wettbewerbsrecht dar. Hierbei unterstützen wir Sie fachkundig und erwirken für Sie vollstreckbare gerichtliche Titel gegen den Konkurrenten.

      Denkbar ist auf anderer Seite zudem, unbeabsichtigt fremde Rechte zu verletzen, was insbesondere über das Internet schnell passieren kann. Die in einer Abmahnung enthaltene, strafbewehrte Unterlassungserklärung sollte niemals in ihrer ursprünglichen Form abgegeben werden.

      Gewerbliches Mietrecht

      Wir unterstützen Unternehmen bei der Verhandlung, Gestaltung und Prüfung von gewerblichen Mietverträgen.

      Der Gewerbemietvertrag bestimmt oft für Jahrzehnte die vertraglichen Beziehungen zwischen Mieter und Vermieter. Ob in einem solchen Vertrag sämtliche rechtlichen Details bedacht und mögliche Konfliktpunkte berücksichtigt wurden, zeigt sich meist erst nach etlichen Jahren. Denn bereits bei Vertragsverhandlungen zu den Nebenkosten, zur Instandhaltung und -setzung werden oftmals Fehler begangen, die durch fachkundige Begleitung vermieden werden können.
      Wir beraten Sie umfassend vor Abschluss eines gewerblichen Mietvertrages auch zur Gestaltung der Wertsicherungsklausel und berücksichtigen hierbei die aktuellen Entwicklungen der mietrechtlichen Rechtsprechung und beziehen diese in die Erstellung oder die Überprüfung von Mietverträgen ein.

      Häufig ist es möglich, durch kleine Änderungen des Vertragsmusters den möglichen Objektertrag für den Vermieter zu steigern bzw. auf der anderen Seite für den Mieter Kosten einzusparen. Wir führen die Verhandlungen dabei je nach Vorstellungen des Mandanten entweder direkt mit dem Vertragspartner oder begleiten die Entstehung des gewerblichen Mietvertrages im Hintergrund.

      Soweit erforderlich, vertreten wir Ihre Interessen bei mietrechtlichen Auseinandersetzungen selbstverständlich auch in einem gerichtlichen Prozess. Zu unseren Mandanten zählen sowohl Vermieter als auch Mieter, weshalb wir stets einen guten Einblick in die Sichtweise der Gegenpartei haben.

      Handels- und Gesellschaftsrecht

      Im Handelsrecht sind die Normen, Regeln und Sonderrechte im Umgang zwischen Kaufleuten festgelegt. Die Vorschriften des Handelsgesetzbuchs ergänzen die des Bürgerlichen Gesetzbuches. Wir sind aufgrund unserer langjährigen Tätigkeit mit diesen vertraut und nehmen Ihrer Interessen wahr. Hierbei ist unser Augenmerk stets auf eine für Sie wirtschaftliche Lösung gerichtet.

      Das Gesellschaftsrecht befasst sich mit privatrechtlichen Zusammenschlüssen mehrerer Personen oder Gesellschaften zu Vereinigungen wie z. B. eingetragener Verein (e. V.), Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Aktiengesellschaft (AG), Kommanditgesellschaft (KG) Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)oder offene Handelsgesellschaft (oHG). Gerne helfen wir Ihnen eine für Sie und Ihr Unternehmen maßgeschneiderte Lösung zu finden. Im Rahmen der vielfältigen Möglichkeiten des Handels- und Gesellschaftsrechts arbeitet unsere Kanzlei auch interdisziplinär mit Ihrem oder einem Steuerberater unseres Vertrauens zusammen, damit ein genau auf Ihre Wünsche passendes Konzept erarbeitet wird.

      Internetrecht

      Aus immer mehr Bereichen unseres Lebens sind Computer oder internetfähige Mobiltelefone nicht mehr weg zu denken. Dies führt dazu, dass auch immer mehr rechtliche Probleme im Zusammenhang mit der Nutzung dieser neuen Technologien auftreten. Zum Beispiel wegen Urheberrechtsverletzungen oder Verträgen die über das Internet abgeschlossen werden. Wir sind mit diesen Problemen vertraut und vertreten Sie unter anderem in folgenden Gebieten:

      • Abmahnungen
      • „Abzocke“ und Verbraucherschutz
      • Vertragsrecht einschließlich der Gestaltung individueller Verträge oder Allgemeinen Geschäftsbedingungen
      • Recht des Datenschutzes und der Sicherheit der Informationstechnologien
      • Urheberrecht
      • Wettbewerbsrecht

      Mietrecht

      Der ganz überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung wohnt zur Miete. Seit 1960 hat sich die durchschnittliche Bruttokaltmiete mehr als verzehnfacht. Vermieter sehen sich ständig steigendem Kostenduck ausgesetzt. Die Aufwendungen steigen sowohl für Vermieter als auch für Mieter dabei nicht nur absolut, sondern auch relativ; ein immer größerer Teil des Mietereinkommens muss für das Wohnen aufgewendet werden, Vermieter können Kostensteigerungen zunehmend nur beschränkt auf den Mieter umlegen. Die Mieterhöhung als Mittel des Ausgleichs von Kostensteigerungen wird nach dem Willen des Gesetzgebers immer weiter zurückgedrängt.

      Die Regelungsdichte im Bereich des Mietrechts war und ist enorm.

      Unsere auf das Mietrecht spezialisierten Anwälte verfügen über das Know-How zur Lösung auch Ihres mietrechtlichen Problems. Wir werden von Gesetzesreformen nicht überrascht, sondern beschäftigen uns früh mit den Entwicklungen in der Gesetzgebung, um bei Inkrafttreten der Regelungen für Sie fit zu sein. Die Flut an gerichtlichen Entscheidungen filtern wir für Sie, wir richten unsere Beratung und Vertretung an den Entwicklungen in Rechtsprechung und Fachliteratur aus. Gleich, ob Sie als Vermieter Hilfe benötigen, um einen hartnäckigen Mietschuldner endlich vor die Tür zu setzen oder ob Sie als Mieter Mängel beanstanden.

      Privates Baurecht

      Baurecht ist Projektbegleitungsrecht. Den komplexen, stark arbeitsteiligen und technikdominierten Abläufen eines Bauvorhabens stellen wir umfassende rechtliche Begleitung von der Vergabe bis zur Überwachung der fachgerechten Mängelbeseitigung zur Seite. Wir vertreten dabei sowohl Generalüber- als auch -unternehmer, Bauträger, aber auch private Bauherren sowie Ingenieure und Architekten. Das private Baurecht erfordert mehr noch als andere Rechtsgebiete in die Zukunft gerichtetes Problembewusstsein, da die auf der Baustelle geschafften Fakten in aller Regel ein „Zurück“ nicht erlauben. Daneben ist eine durchgängige Betreuung des Bauprojektes für dessen Gelingen ebenso wichtig, wie die Zurverfügungstellung der anderen „Baustoffe“. Die Lösung baurechtlicher Probleme in der Realisierungsphase erfolgt üblicherweise im unmittelbaren Gespräch mit den Beteiligten und setzt die Fähigkeit zu schnellen und rechtlich abgesicherten Entscheidungen voraus. Der hohe Formalisierungsgrad der VOB in ihren Teilen B und C verlangt hier besondere Trittsicherheit. Unsere Baurechtspraktiker sind es gewohnt, mit technischen Sacherhalten umzugehen und mit Baufachleuten aller Art zu kommunizieren. Im Vordergrund steht für uns der verständliche, das Projekt weiterbringende Problemlösungsvorschlag.

      Hier eine Auswahl häufig auftauchender Themen:

      • Was ist ein einfacher Werkvertrag? (§ 631 BGB)
      • Was ist ein Bauträgervertrag?
      • Wozu benötige ich bei Baumängeln ein Privatgutachten?
      • Welche Stellung hat der private Sachverständige?
      • Wie verhält es sich mit der Bauhandwerkersicherungshypothek?
      • Wie verhält es sich mit der Gewährleistungsklage (Mängelrecht) des Bauherrn sowohl nach den Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) als auch nach den Regeln der VOB?
      • Wo liegen die Probleme der Beweisaufnahme in Bausachen/im Bauprozess?
      • Wie gestalten sich die Gerichts- und Anwaltskosten im Bauprozess?
      • Welche Folgen hat die Bauabnahme (Beweislasttragung)?
      • Wie oft ist ein Versuch der Nachbesserung der fehlerhaften Werkleistung zumutbar?

      Rechtsschutzversicherung

      Viele Mandanten sind rechtsschutzversichert und das ist auch gut so. Doch wer rechtsschutzversichert ist, sollte folgende Regeln kennen:

      Die Gebührenansprüche des Rechtsanwalts bestehen immer nur dem Mandanten gegenüber, nicht im Verhältnis zwischen Rechtsanwalt und Rechtsschutzversicherung. Mit einer gesetzlichen Krankenversicherung, die Arzt- oder Krankenhauskosten übernimmt, ist die Rechtsschutzversicherung nicht vergleichbar. Die Rechtsschutzversicherung tritt in dem Umfang ein, in dem Sie sich versichert haben. Ihr Anwalt hat aber grundsätzlich nichts mit der Rechtsschutzversicherung zu tun und auch keinerlei Pflichten im Verhältnis zur Rechtsschutzversicherung. Hilft der Anwalt eine Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung zu erhalten, unterstützt er Sie aus Entgegenkommen und Kulanz.

      Ist die Rechtsschutzversicherung bereit, Prozess- und Anwaltskosten zu übernehmen, erteilt sie eine „Deckungszusage“. Die Rechtsschutzversicherung muss Ihnen dann die anwaltlichen Gebühren erstatten. Schickt der Anwalt seine Rechnung direkt an die Rechtsschutzversicherung, brauchen Sie nicht in Vorlage zu treten, wenn die Gebühren von der Versicherung übernommen werden. Die Probleme beginnen, wenn sich die Rechtsschutzversicherer auf Einschränkungen oder Sonderregelungen der „Allgemeinen Rechtsschutzversicherungsbedingungen“ (ARB) berufen. Haben Sie vorsätzlich einen Anlass gegeben, der zu einer Klage oder einem Versicherungsfall führte, erhalten Sie keine Deckungszusage.

      Auf manchen Gebieten, beispielsweise im Steuerrecht, wird Rechtsschutz erst ab dem gerichtlichen Verfahren gewährt. Nie mitversichert sind sogenannte vorvertragliche Fälle. Vorvertraglich ist ein Versicherungsfall, wenn das den Streit auslösende Ereignis vor dem Abschluss vor dem Abschluss des Versicherungsvertrages liegt.

      Um eine Deckungszusage zu erhalten, muss der Versicherungsnehmer ausführlich den Sachverhalt darstellen. Es hat ggf. Belege, Schreiben, Verträge und sonstige Unterlagen einzureichen, damit der Sachbearbeiter der Rechtsschutzversicherung prüfen kann, ob der Versicherungsfall eingetreten ist und die Sache hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet.

      Oft erscheint der Mandant beim Anwalt, holt sich frühzeitig Rechtsrat und wundert sich, dass die Beratungsleistung des Anwalts nicht von der Rechtsschutzversicherung finanziert wird. Grundsätzlich übernimmt die Rechtsschutzversicherung keine vorbeugenden Beratungskosten. In familien- und erbrechtlichen Angelegenheiten trägt sie zwar den Beratungsrechtsschutz, aber nur bei Eintritt eines konkreten Ereignisses, das eine Rechtslageänderung beinhaltet. Im Familien- und Erbrecht gibt es die Besonderheit, dass die nach Außen in Erscheinung tretende Tätigkeit des Rechtsanwalts generell nicht versichert ist, unabhängig davon, ob sie gerichtlich oder außergerichtlich erfolgt.

      Mit der Übernahme eines Mandats haben wir nicht die Pflicht, uns darum zu kümmern, dass unsere Honorare vom Rechtsschutzversicherer übernommen werden. Auch für Anwälte wird die Korrespondenz mit den Rechtsschutzversicherern zunehmend umfangreich. Uns entstehen dadurch Koste, wir wenden zunehmend Zeit für wiederholten Schriftwechsel mit dem Rechtsschutzversicherer auf, ohne zu diesem Kostenaufwand verpflichtet zu sein.

      Wir haben uns deshalb zu folgender Regelung entschlossen:
      Als Serviceleistung für unsere Mandanten werden wir weiterhin kostenlos die erste Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung führen. Sollte auf unseren ersten Brief keine Deckungszusage eingehen, behalten wir uns vor, die anschließende Korrespondenz gegen ein angemessenes Pauschalhonorar zu führen. Da das Honorar von Umfang und Schwierigkeit der Korrespondenz abhängt, vereinbaren wir die Honorarhöhe je nach Einzelfall.

      Wir bitten um Ihr Verständnis.

      Strafrecht

      Besonders wenn Ihnen ein Verstoß gegen Strafvorschriften vorgeworfen wird ist es unerlässlich, dass von Beginn an Ihre Interessen intensiv und nachhaltig vertreten werden. Dies ist wichtig um negative Folgen oder Vorverurteilungen zu vermeiden. Wir als Anwälte sind zur Wahrung Ihrer Interessen berufen und werden uns so früh als möglich in den Verfahrensgang einbringen, um erhobene Vorwürfe zu entkräften.

      Wir nehmen Mandate aus allen Bereichen des Strafrechts sowohl als Wahl- oder aber als Pflichtverteidiger wahr.

      Der Testaments-Check

      Ein neuer Pkw muss nach drei Jahren zum TÜV. Ihr Gesamtvermögen liegt um ein Vielfaches höher. Warum wollen Sie Ihrem Vermögen nicht die gleiche Sorgfalt zukommen lassen wie Ihrem Pkw? Vor 30 Jahren konnte man vielleicht noch davon ausgehen, dass das Testament eines Fünfzigjährigen eine Haltbarkeitsdauer bis zu seinem Tode hatte. Die heute Fünfzigjährigen müssen ganz andere Anforderungen an die Qualität Ihrer letztwilligen Verfügung stellen. Sie stehen nicht vor dem absehbaren Ende, sondern im Zenit ihres Lebens. Ihre Familienstruktur ist ungleich komplizierter (Patchwork-Strukturen, ausländischer Ehepartner, Lebensgefährten etc.) und Ihr Vermögen ist beträchtlich höher und anspruchsvoller strukturiert (ausländischer Grundbesitz, Unternehmensbeteiligungen etc.). Zugleich ändern sich die erbrechtlichen (z.B. Pflichtteilsrecht, Bedürftigentestament) und steuerrechtlichen (u.a. Erbschaftssteuer) Rahmenbedingungen immer schneller. Hinzu kommt eine immer differenzierter und teilweise leider auch diffuser werdende Rechtsprechung.

      Auch beim Testaments-Check bezahlen Sie nur die tatsächlich aufgewandte Zeit Ihres Beraters.

      Urheberrecht

      Durch das Urheberrecht wird dem Schöpfer eines Werkes ein weitreichender Schutz gegen Einwirkungen durch Dritte gewährt. Besonders die globale Vernetzung durch das Internet ermöglicht kreativen Personen neue Absatzmöglichkeiten, stellt diese jedoch auch vor neue Probleme mit Raubkopierern. Ob Literatur, Musik, Film, Bilder, Werbung oder Grafiken – im World Wide Web an geschützte Inhalte zu gelangen ist für Raubkopierer mühelos möglich und bedeutet für die Rechteinhaber häufig erhebliche finanzielle Einbußen.

      Eine effektive anwaltliche Dienstleistung im Bereich des Urheberrechts setzt Detailwissen im gesamten kreativen Segment voraus. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite, verteidigen Ihr Recht an einem Werk und machen entstandene Ersatzansprüche wegen urheberrechtlichen Verletzungen für Sie geltend.

      Denn: Wer mit kreativer Arbeit sein Geld verdient, lebt von Urheber- und Verwertungsrechten. Die juristische Seite dahinter sollten Sie deshalb unter Kontrolle haben. Bei uns erhalten Sie kompetente Rechtsbetreuung in allen Fragen rund um das Urheberrecht:

      • Gestaltung von Nutzungs- und Lizenzvereinbarungen für Verträge und Erstellung von AGBs
      • Durchsetzung von Forderungen Schadensersatzansprüchen, wenn jemand Ihre kreative Arbeit geklaut hat
      • Abwehr oder Schadensminderung von urheberrechtlichen Abmahnungen
      • Überprüfung von Vertragsverhältnissen für Verlage, Musikplattformen, Fotografen

      Zu unseren Mandanten gehören Medienunternehmen, Schriftsteller und Autoren, Produzenten, freischaffende Künstler, Schauspieler und Musiker sowie Opfer von haltlosen Ansprüchen aus urheberrechtlichen Abmahnungen.

      Unterhaltsrecht

      Das Unterhaltsrecht ist eines der vielseitigsten Rechtsgebiete des Familienrechts. Unterhaltsverpflichtungen können in vielfacher Form entstehen. Zu denken ist zunächst an die Ansprüche eines Ehepartners während der Trennungsphase und im Anschluss an eine Scheidung. In diesen Bereich fallen des Weiteren selbstverständlich auch die Ansprüche der Kinder einer geschiedenen Ehe.

      Ansprüche sind auch denkbar bei Kindern aus einer nicht geschiedenen Ehe sowie bei nichtehelichen Kindern.

      Im Rahmen der unterhaltsrechtlichen Beratung kommt es in vielen Fällen auf das Einkommen der beteiligten Parteien an. Die Frage, welche Teile des Einkommens dabei Berücksichtigung finden, stellt bereits eine hochkomplexe Rechtsmaterie dar. Zwar besteht heutzutage die Möglichkeit, sich über die grundlegenden Fragen der Unterhaltsberechnung im Internet zu informieren (z.B. Düsseldorfer Tabelle), dennoch zeigt die Praxis, dass ohne fachlichen Rat eine zutreffende Berechnung im Hinblick auf die Vielzahl der zu berücksichtigenden Aspekte nicht möglich ist.

      Wir erarbeiten mit Ihnen die Voraussetzungen für die Berechnung des Unterhaltes, weisen auf Möglichkeiten, einen Unterhaltsanspruch geltend zu machen oder abzuwehren hin. Wo dies erforderlich ist, werden die Gestaltungsmöglichkeiten zur Anhebung oder Reduzierung des Unterhaltes dem Mandanten aufgezeigt und umgesetzt. In vielen Fällen kann eine frühzeitige Beratung helfen, Ansprüche zu sichern oder auch abzuwehren. Es ist daher immer zu raten, fachanwaltliche Hilfe bereits in Anspruch zu nehmen, bevor die Unterhaltssituation entsteht. Eine frühzeitige Beratung ermöglicht die Erreichung einer Planungssicherheit, die im Zweifel beiden Parteien eine Möglichkeit der gesamten Existenz gibt, soweit dies unter Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse machbar ist. Durch frühzeitige Beratung werden die Risiken minimiert, die sich regelmäßig ergeben, wenn der anwaltliche Rat erst dann gesucht wird, wenn der Streit bereits eskaliert ist. Eine der Hauptaufgaben stellt die Risikoanalyse selbst dar, da berechtigte Ansprüche des Gegners in die Planung mit einem ausreichenden Blick für die juristische Realität mit aufgenommen werden müssen.

      Verkehrsrecht

      Rund um das Verkehrsrecht erhalten Sie bei uns qualifizierten Rechtsbeistand:

      • Unfallregulierung: Wir vertreten Sie nach Verkehrsunfällen bei der Geltendmachung von Ansprüchen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen Unfallbeteiligte und Versicherungen, um für Sie unbürokratisch und schnell Unfallfolgen zu regulieren.
      • Versicherungsrecht: Viele Versicherungen sind um eine schnelle Unfallabwicklung ohne die Einschaltung eines Rechtsanwalts bemüht, weil sie auf diesem Wege unbemerkt Schadenspositionen kürzen können. Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht. Daher gehören alle mit dem Verkehrsrecht und dem Verkehrsstrafrecht zusammenhängenden versicherungsrechtlichen Fragestellungen zu unserem Tätigkeitsfeld.
      • Verkehrsvertragsrecht: Auch im vertraglichen Bereich erhalten Sie gerne eine Beratung rund um die rechtlichen Belange beim Thema Kraftfahrzeuge. Wir beraten und vertreten Käufer und Verkäufer beim Autokauf oder auftretenden Sachmängeln.
      • Verkehrsordnungswidrigkeiten: Bei Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstoß, Unterschreiten des Mindestabstandes, Alkohol oder Drogen am Steuer usw. verteidigen und vertreten wir Sie im Ordnungswidrigkeitenverfahren.
      • Verkehrsstrafrecht: Auch bei Straftaten im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, Trunkenheit im Verkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung usw. verteidigen und vertreten wir Sie in allen Instanzen des Strafverfahrens vor Gericht.
      • Fahrerlaubnisrecht: Einen großen Bereich unserer anwaltlichen Tätigkeit macht das Fahrerlaubnisrecht aus. Begangene Verkehrsordnungswidrigkeiten und Verkehrsstraftaten können zu einem Fahrverbot oder gar einem Entzug der Fahrerlaubnis führen. Ihnen drohen Punkte in Flensburg und Sie sind als (Berufs-)Kraftfahrer auf Ihren Führerschein angewiesen? Wir geben unser Bestes, um Ihnen zu helfen Ihren Führerschein zu behalten oder begleiten Sie notfalls bis Sie ihn so schnell als möglich wieder erteilt bekommen.

      Sie haben einen Anhörungsbogen erhalten? Besonders in Fällen, in denen ein Fahrverbot oder Punkte drohen, sollte schnellstens anwaltlicher Beistand hinzugezogen werden. Denn wird Ihnen zu Recht oder zu Unrecht eine Ordnungswidrigkeit zur Last gelegt, droht eine Geldbuße und der Verlust des Führerscheins. Gerade wenn schon Voreintragungen (Punkte in Flensburg) vorliegen ist fachkundiger Rat deshalb von besonderer Wichtigkeit, damit unangenehme Folgen vermieden werden können.

      Die Geschwindigkeitsüberschreitung und der Rotlichtverstoß zählen neben dem Parkverstoß zu den klassischen Ordnungswidrigkeiten. Durch mich wird der Bescheid zum einen auf formelle Fehler und zum anderen auf den inhaltlichen Vorwurf der Ermittlungsakte überprüft. Die technische Überprüfung mittels Checklisten für diverse polizeiliche Messverfahren ermöglichen die Aufdeckung von Fehlern auch bei modernen Blitzern und Abstandsmessgeräten. Hier gelingt es immer wieder, Freisprüche oder Verfahrenseinstellungen beispielsweise wegen überholter Software des Blitzgerätes zu erreichen. Zudem arbeite ich eng mit Sachverständigen zusammen, die im Rahmen eines messtechnischen Sachverständigengutachtens Messfehler bei Rotlichtverstößen oder Geschwindigkeitsüberschreitungen aufdecken können.

      Ich vertrete Sie gegenüber Behörden in Sachen Anordnung einer MPU („Idiotentest“), Wiedererlangung des Führerscheins und Anerkennung einer im Ausland erlangten Fahrerlaubnis.

      In meinen Tätigkeitsbereich als Fachanwalt für Verkehrsrecht fallen klassischer Weise zudem auch die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung bei strafrechtlich relevanten Verstößen wie der Trunkenheitsfahrt, drogenbedingter Fahruntüchtigkeit und der Fahrerflucht.

      Vertragsrecht

      Haben Sie einen Vertrag unterschrieben und werden jetzt mit wundersamen Konsequenzen konfrontiert? Haben Sie eine horrende Handyrechnung erhalten, weil Ihr Vertrag Tarifregelungen enthält, mit denen Sie nie gerechnet hätten? Behauptet Ihr Stromanbieter, dass Ihr Vertrag mit ihm nicht kündbar ist? Haben Sie etwas bestellt und dabei unwissentlich etwas anderes abonniert? Die Liste der möglichen Probleme mit dem „Kleingedruckten“ ist lang. In derartigen und vielen weiteren Fällen sind wir Ansprechpartner mit dem Schwerpunkt Vertragsrecht.

      Als Verbraucher sieht man sich heute mit einem großen Problem konfrontiert: Jedes auch noch so unbedeutende Geschäft ist mit einem Schwall von Kleingedrucktem verbunden. Oft bleibt nicht die Zeit, die Klauseln tatsächlich zu lesen – oder sich gar damit zu beschäftigen, was sie bedeuten. Wer etwa liest die Romane in Kleinstdruck, die auf der Rückseite jeder Lastschriftermächtigung stehen, die man beim Bezahlen mit der EC-Karte im Supermarkt unterschreibt? In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit – jeder darf mit jedem vertraglich vereinbaren, was er will – selbstverständlich in den Grenzen der Gesetze. Ein Vertrag darf nicht gegen die guten Sitten verstoßen, auch die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches über Allgemeine Geschäftsbedingungen müssen beachtet werden. Für viele Vertragstypen gibt es besondere gesetzliche Regelungen, wie etwa für den Kaufvertrag, den Mietvertrag, den Werkvertrag oder etwa für Verträge im Bereich der Finanzdienstleistungen. Der Gesetzgeber hat sich viel einfallen lassen, um Verbraucher vor Übervorteilung zu schützen. Aber auch, wenn Sie kein Verbraucher sind, sondern etwa Gewerbetreibender, können Sie sich an uns an Rechtsanwälte wenden.

      Verwaltungsrecht

      Das Verwaltungsrecht regelt vor allem die Rechtsbeziehungen des Staates zu seinen Bürgern.

      Wir übernehmen die Beratung und Vertretung von Bürger in verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten. Hier bei wir Sie gegenüber den Behörden und bei allen gerichtlichen Instanzen zum Beispiel in folgenden Bereichen:

      • Öffentliches Bau- und Planungsrecht
        • Beratung und Vertretung von Grundstückseigentümern, Unternehmen, Architekten, Bauherren und Nachbarn
        • Beratung im Städtebaurecht bei Sanierung, Entwicklung
        • Denkmalschutzrecht
        • Enteignungsrecht
        • Immissionsschutzrecht (insbesondere Lärmschutz)
        • Planfeststellungsrecht
      • Allgemeines Ordnungsrecht
        • Hundegesetze / Hundeverordnungen
        • Jagd- und Waffenrecht
        • Fahrerlaubnisrecht
        • Natur- und Umweltschutzrecht
      • Gewerberecht, Gaststättenrecht
      • Handwerksordnung
      • Beamtenrecht

      Wohnungseigentumsrecht

      Eine fachkundige anwaltliche Unterstützung im Wohnungseigentumsrecht ist wichtig. Fehler in der Behandlung eigener Interessen als Wohnungseigentümer gegenüber der Gemeinschaft oder Fehler in der Interessendurchsetzung der Hausverwaltung als Vertreter der WEG gegenüber dritten wirken sich oft gravierend, nicht seltenmit wirtschaftlich einschneidenden Konsequenzen, aus.

      Die vielen Wohnungseigentumsregelungen, die ergänzt werden durch eine umfangreiche Rechtsprechung, sind für den einzelnen Wohnungseigentümer, ebenso wie für die WEG-Verwaltung, kaum überschaubar.

      Hier eine Auswahl häufig auftauchender Themen:

      • Was ist eine Wohnungseigentumsgemeinschaft (WEG)
      • Was ist das wohnungseigentumsrechtliche Sondereigentum und wie steht es zum Gemeinschaftseigentum/Miteigentum?
      • Was versteht man unter dem Miteigentumsanteil?
      • Welche allgemeinen Grundsätze gibt es für die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer?
      • Unter welchen Voraussetzungen kann das Entziehungsverfahren des Wohnungseigentums durchgeführt werden, und wie lange dauert ein derartiges Verfahren?
      • Welche Aufgaben hat die Wohnungseigentumsverwaltung gegenüber den einzelnen Wohnungseigentümern?
      • Was kann in einer Wohnungseigentümerversammlung wirksam beschlossen werden (Beschlusskompetenz), und welche Formvorschriften sind zu beachten?
      • Unter welchen Voraussetzungen kann ein Wohnungseigentumsverwalter bestellt und andererseits abberufen werden?
      • Welche Angelegenheiten der Wohnungseigentümer können durch einen sogenannten Mehrheitsbeschluss geregelt werden?
      • Wann ist Einstimmigkeit in der Beschlussfassung (insbesondere nach der Gesetzesreform) zwingend notwendig?

      Eine nicht mehr überschaubare Vielzahl von Beschlüssen in Wohnungseigentumssachen erschwert die relativ klare Prognose einer Entscheidung. Dadurch sind viele Überraschungen quasi vorprogrammiert, wenn keine fachliche Rechtsberatung erfolgt.

      Zivilrecht

      Grundpfeiler des deutschen Zivilrechts ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Hier werden die Rechtsverhältnisse zwischen natürlichen und juristischen Personen geregelt. Ob bewusst oder unbewusst – tagtäglich geht der Bürger unterschiedlichste Rechtsverhältnisse im Rahmen des allgemeinen Zivilrechtes ein. Regelmäßig gibt es deshalb auch an verschiedenen Stellen Konfliktpunkte, bei denen wir Ihnen fachkundig zur Seite stehen. Ob im Zusammenhang mit dem Vertragsrecht zwischen Unternehmen und Privatpersonen, beispielsweise beim Abschluss eines Telekommunikations-dienstleistungsvertrages, oder Geschäften zwischen zwei Privaten, beispielsweise beim Online-Kauf über eBay – ein privater Käufer erfährt durch das Gewährleistungsrecht weitreichenden Schutz auf zivilrechtlicher Ebene und kann in vielen Fällen von einem Widerrufsrecht Gebrauch machen, ohne sich dessen bewusst zu sein.

      Bei der Durchsetzung und Abwehr von Gewährleistungsansprüchen aus Kauf- und Werkverträgen, der Geltendmachung von Ansprüchen aus Kredit- und Darlehensverträgen und Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen stehen wir Ihnen kompetent zur Seite.

      Versäumnis von Zahlungs- und Lieferterminen, Inkasso, die rechtlichen Folgen des Verzugs, die Auferlegung einer Vertragsstrafe im Kaufvertrag sind mögliche Reibungspunkte, bei denen wir bestmöglich Ihre Interessen gerichtlich und außergerichtlich wahrnehmen.

      Die Durchsetzung oder die Abwehr eines bestehenden Anspruches scheitert häufig bereits an einer Frist. Verjährung oder eine abgelaufene Widerspruchsfrist sorgen dafür, dass ein Anspruch nicht mehr durchgesetzt werden kann. Deshalb ist die rechtzeitige Befragung eines spezialisierten Rechtsanwalts immer ratsam.

      Grundstückskaufvertrag

      Die eigenen vier Wände, eigener Grund und Boden – davon träumen viele. Dafür sind sie bereit, mühsam Erspartes zu opfern, Kredite aufzunehmen. Für Käufer wie Verkäufer geht es meist um viel Geld. Und keiner von beiden möchte dabei böse Überraschungen erleben oder sein Geld verlieren. Der Gesetzgeber weiß das und schreibt zum Schutz des Verkäufers und des Käufers vor: Kaufverträge über Grundstücke, Häuser, Eigentumswohnungen und Erbbaurechte sind nur dann rechtsgültig, wenn sie von einem Notar beurkundet werden.

      Dem Notar hat das Gesetz die Aufgabe übertragen, Käufer wie Verkäufer vor Fallstricken zu bewahren. Der Notar garantiert beiden Seiten optimale juristische Beratung. Er setzt ihre Vereinbarungen in einen Vertrag um, schlägt sachgerechte Regelungen vor und bespricht den Text.

      Zusätzlich organisiert der Notar die Abwicklung des besiegelten Kaufvertrages, besorgt behördliche Genehmigungen, stellt bei Gericht die notwendigen Anträge und kümmert sich um die Löschung von Belastungen im Grundbuch. Der Notar ist Ihr Wegweiser im Behördendschungel.

      Schließlich achtet der Notar darauf, dass die Eigentumsumschreibung im Grundbuch ordnungsgemäß erfolgt.

      Geschäftsgründung

      Mit einer Idee fängt es an. Oder einem Angebot. Eine geschäftliche Chance tut sich auf und Sie wollen ein Unternehmen gründen.

      Bevor Sie Ihre ersten Verträge unterschreiben, sollten Sie deshalb mit Ihrem Steuerberater und mit Ihrer Bank sprechen. Und mit Ihrem Notar:

      Denn die Wahl der richtigen Rechtsform ist vielfach entscheidend für die anderen genannten Fragen. Hier hilft Ihnen Ihr Notar.

      Mit seiner Hilfe können Sie das rechtliche Gewand für Ihr künftiges Unternehmen maßschneidern. Sie haben dabei die Wahl zwischen einer Vielzahl von Rechtsformen. Ob Sie als Einzelperson Ihr Unternehmen selbst schultern oder mit Geschäftspartner einen neuen Unternehmensträger gründen, Ihr Notar berät Sie über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen.

      Ehevertrag

      Wer sich liebt, brauch keine Paragraphen? Leider nur ein Wunsch. Auch wer sich um siebten Himmel fühlt, lebt auf der Erde. Mit oder ohne Trauschein – Gesetze regeln den Alltag, und auch den Fall einer Trennung. Oft mit einem gerechten Ergebnis. In anderen Fällen ist ein Vertrag mit maßgeschneiderten Regelungen besser. Wer sich nicht über das Recht informiert, kann böse Überraschungen erleben. Deshalb lassen sich viele Partner rechtzeitig von einem Notar über die gesetzlichen Vorschriften beraten. Der Notar zeigt den Gestaltungsspielraum auf, erörtert Lösungsmöglichkeiten und sorgt dafür, dass der Vertrag rechtssicher formuliert wird.

      Wer heiratet, übernimmt viele Rechte und Pflichten. Das Gesetz prägt die Vermögenszuordnung und begründet gegenseitige Beistandspflichten. Ehegatten leben im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, wenn sie nicht durch einen notariell beurkundeten Ehevertrag etwas anderes vereinbart haben. Der Ehevertrag kann schon vor der Eheschließung geschlossen werden. Auch während der Ehe können solche Vereinbarungen getroffen und abgeändert werden.

      Die Ehegatten können stattdessen Gütertrennung vereinbaren. Der Zugewinnausgleich entfällt damit, es gibt keine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg des Partners.

      Vorsorgevollmacht

      Es kann jeden treffen. Ein Verkehrsunfall oder eine schwere Krankheit – mit einem Mal ist man auf andere angewiesen. Den Alltag bewältigen, das ist nur die eine Seite. Die andere Seite ist: Wer trifft Entscheidungen für mich, wenn ich dazu selbst nicht mehr in der Lage bin? Wer regelt meine Bankangelegenheiten? Wer bestimmt, wie ich im Krankheitsfall behandelt werde? Wo werde ich leben, wenn ich in meiner Wohnung nicht mehr ausreichend versorgt werden kann? Wer entscheidet für mich?

      Schwierige Fragen, mit denen Sie sich rechtzeitig befassen sollten. Doch was ist zu tun? Sicher haben Sie schon einmal von der Vorsorgevollmacht gehört. Aber was steckt dahinter? Reicht es, irgendeinen Vordruck zu unterschreiben oder benötigen Sie eine individuelle Lösung? Der Notar kann Ihnen helfen: Beratung inklusive.

      Wenn Sie keine Vorsorge getroffen haben und aufgrund einer körperlichen und geistigen Beeinträchtigung Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst wahrnehmen können, dann handelt Vater Staat. Denn selbst nächste Verwandte oder der (Ehe-)Partner haben nicht automatisch das Recht, selbstvertretend zu handeln und zu entscheiden. Das Betreuungsgericht als Unterabteilung des Amtsgerichts wird für Sie einen Betreuer einsetzen.

      Die Person des Betreuers bestimmt dabei das Gericht. Auf die Vorschläge des Betroffenen oder seiner Angehörigen muss es zwar eingehen und diese berücksichtigen, ist daran aber nicht zwingend gebunden. Vielen Menschen ist aber der Gedanke, dass ein Fremder ihre Angelegenheit regeln könnte, unangenehm und schwer erträglich. Das Gesetz trägt diesen Sorgen Rechnung und bestimmt deshalb, dass die Betreuung nicht erforderlich ist, soweit die Angelegenheiten durch einen Bevollmächtigten ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden können.

      Sie können eine Person Ihres Vertrauen durch die Vorsorgevollmacht ermächtigen, für Sie zu handeln, das heißt, an Ihrer Stelle verbindliche Entscheidungen zu treffen, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind. Der Bevollmächtigte muss hierbei überlegen, wie der Vollmachtgeber entscheiden würde, wenn er selbst handeln könnte. Es ist sehr schwer, sich in einen anderen Menschen hineinzuversetzen. Deshalb ist es gut, dem möglichen Stellvertreter Hilfestellung zu geben oder ihm sogar rechtsverbindlich Anweisungen zu erteilen.

      Patientenverfügung

      Die Patientenverfügung, die auch Patiententestament genannt wird, ist eine persönliche Handlungsanweisung an Ärzte. Jeder kann auf diese Weise festlegen, welche Behandlungen er für den Fall wünscht, dass er seinen Willen nicht mehr kundtun kann. Die meisten Patientenverfügungen betreffen Behandlungswünsche für das Lebensende. Eine Beratung durch den Notar stellt sicher, dass keine voreiligen Entscheidungen gefällt und die persönlichen Wünsche juristisch korrekt formuliert werden. Wer bereits von einer Krankheit weiß, sollte den erwarteten Krankheitsverlauf und mögliche Behandlungsmaßnahmen mit einem Arzt seines Vertrauens besprechen. Der Notar kann dann die medizinischen Vorgaben juristisch einwandfrei in die Patientenverfügung einarbeiten.

      Eigentumswohnung

      Die eigenen vier Wände oder eine sichere Kapitalanlage für die Altersvorsorge: Der Kauf einer Eigentumswohnung ist für viele ein wichtiger Schritt in ihrem Leben. Fast immer geht es um erhebliche Werte. Der Käufer setzt seine Ersparnisse ein oder nimmt einen Kredit auf, um den Kaufpreis zu bezahlen. Der Verkäufer überträgt einen besonders wertvollen Teil seines Vermögens. Keiner von beiden möchte dabei Überraschungen erleben. Der Gesetzgeber weiß das und schreibt zum Schutz von Verkäufer und Käufer die Beurkundung des Kaufvertrages durch den Notar vor. Der Notar gewährleistet dabei optimale Beratung und Sicherheit. Es sorgt dafür, dass sowohl der Verkäufer als auch der Käufer ihre Rechte kennen und einen juristisch ausgewogenen Vertrag schließen.

      Bei der Beurkundung bespricht der Notar den Vertragstext mit den Beteiligten und liest ihn dazu vollständig vor. So kann nichts übersehen werden. Die Urkunde wird unterschrieben, wenn alle mit dem Text einverstanden sind. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Notar, dass er den Vertrag amtlich geprüft hat und die Beurkundung abgeschlossen ist. Das Original wird sicher und vertraulich beim Notar verwahrt.

      Aber nicht nur da: Der Notar organisiert für Verkäufer und Käufer die Abwicklung des Kaufvertrages. Dabei sorgt er vor, dass der Käufer den Kaufpreis erst bezahlen muss, wenn sichergestellt ist, dass er die Wohnung auch bekommt.

      Aber auch der Verkäufer wird gesichert: Er muss das Eigentum an der Wohnung erst hergeben, wenn er den Kaufpreis vollständig vom Käufer erhalten hat. Auch darüber wacht der Notar. So übersendet der Notar die zur Eigentumsänderung notwendigen Unterlagen erst dann dem Grundbuchamt, wenn der Verkäufer den Erhalt des Kaufpreises bestätigt hat.

      Erben und Vererben

      Wer soll mein Erbe sein? Wer bekommen mein Haus, wer mein Geld, wer meinen Schmuck? Wer soll sich um die Grabpflege einmal kümmern? Oder soll ich schon jetzt etwas verschenken? Oft gestellte Fragen, häufig verdrängt. Es ist keine Frage des Alters, die Erbschaft zu regeln. Auch junge Menschen oder Familien sorgen für den Fall vor, dass Ihnen etwas zustößt. Das gesetzliche Erbrecht ist nicht ganz einfach und kann zu manchen Überraschungen führen. Nur wer es kennt, kann richtig entscheiden. Ihr Notar berät Sie gern.

      Ohne entsprechende Verfügung von Todes wegen gilt im Erbfall die gesetzliche Erbfolge des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

      Oft hat der Erblasser andere Vorstellungen als im Gesetz schematisch für jemanden vorgesehen. Mit einer Verfügung von Todes wegen kann jeder die Übertragung seines Vermögens maßgeschneidert regeln.

      Ein Testament lässt sich jederzeit aufheben oder abändern. Mit Ausnahmen: Hat der Erblasser ein gemeinschaftliches Testament mit seinem Ehepartner errichtet, kann er sich davon nur unter Einhaltung bestimmter Förmlichkeiten lösen.

      Pflichtteilsrechte beschränken die Gestaltungsfreiheit des Erblassers. Ehepartner, Kinder und – wenn keine Kinder vorhanden sind – die Eltern des Erblassers sind pflichtteilsberechtigt. Wenn der Erblasser eine erbberechtigte Person enterbt hat oder wenn diese Person weniger als den Pflichtteil erhält, müssen die Erben einen Geldbetrag als Ausgleich bezahlen. Dazu wird der Wert des gesamten Nachlasses ermittelt. Dann wird ausgerechnet, wie viel der Pflichtteilsberechtigte erhalten hätte, wenn er gesetzlicher Erbe geworden wäre. Davon steht ihm die Hälfte als Pflichtteil zu. Der Pflichtteilsberechtigte kann selbst entscheiden, ob er den Pflichtteil verlangt. Er kann vor dem Erbfall in einer notariellen Urkunde auf den Pflichtteil verzichten. Eine Pflichtteilsentziehung durch den Erblasser ist seltene Ausnahme und an strenge, abschließend im Gesetz aufgeführte Gründe gebunden.

      Philosophie / unser Prinzip

      Wir verstehen uns als moderner Dienstleistungsbetrieb. Unser Ziel ist es, Sie nicht als einmaligen oder kurzfristigen Kunden, sondern als dauerhaften Partner zu gewinnen. Wir möchten Ihnen im Laufe Ihres privaten und unternehmerischen Lebens jederzeit zur Seite stehen. Unsere Kanzlei strebt eine vertrauensvolle und langfristige Beziehung an. Unsere zentrale Handlungsprämisse ist die positive Kosten-Nutzen-Relation des Mandanten. Die Erfahrung zeigt, dass es oftmals günstiger ist, Prozesse im Vorfeld zu vermeiden statt sie zu führen. Sollte eine prozessuale Vorgehensweise angezeigt sein, vertreten wir die Interessen unserer Mandanten konsequent und nachhaltig.
      Sinn und Zweck eines Auftrages ist für uns die Durchsetzung Ihres Begehrens mit messbarem Erfolg.

      Wir sind Anwälte aus Leidenschaft. Nur wer stets mit Herzblut bei der Sache ist, kann auch das Engagement an den Tag legen, das Sie für Ihren ganz individuellen Fall benötigen. Das dürfen Sie zu Recht von uns erwarten.
      Sie werden merken, wir reden Klartext. Mit Ihnen, mit anderen, aber immer in Ihrem Interesse. Wir sprechen nicht nur von Leistung und Transparenz. Wir handeln auch danach.

      Kompetenz, Erfahrung, Engagement und Einfühlungsvermögen – das macht die Kanzlei Werk & Wurtz aus. Wir verstehen uns als Ihr Dienstleister. Eine objektive Rechtsberatung und ein persönliches Vertrauensverhältnis zu unseren Mandanten haben bei uns absolute Priorität. Wer seine Mandanten wirklich kennt, kann sich erfolgreich für sie einsetzen. Zusammen mit unseren Mandanten wollen wir ohne Umwege direkt ans Ziel. Dabei scheuen wir keine Konfrontation und gehen Kompromisse nur dann ein, wenn es das Beste für unsere Mandanten ist. Ob Privatperson, kleiner Betrieb oder mittelständisches Unternehmen – bei uns wird jeder Mandant seinen ganz individuellen Bedürfnissen gemäß beraten und betreut. Wir sind noch bodenständig und dabei doch weltoffen. Wir wollen nicht zu den Größten gehören, aber bei allem was wir tun zu den Besten zählen. Der Erfolg gibt uns Recht.

      Impressum

      Angaben gem. § 6 Teledienstgesetz (TDG)

      Name:
      Rechtsanwaltskanzlei Werk & Wurtz
      Rechtsanwälte: Norbert Werk, Guido Wurtz, Carlos-Alexander Freidl

      Rechtsform:
      Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

      Sitz:
      27570 Bremerhaven
      Bauernwall 4

      Tel.:0471 / 31 22-1
      Fax:0471 / 31 22-3
      Mail:

      Berufsbezeichnung:
      Die in der Gesellschaft tätigen Berufsträger führen die Berufsbezeichnung „Rechtsanwalt“ oder „Rechtsanwalt und Notar“.

      Kammerzugehörigkeiten:
      1. Rechtsanwälte
      Sämtliche Rechtsanwälte und Notare sind Mitglieder der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Bremen,
      Knochenhauerstraße 36/37,
      28195 Bremen

      Die Hanseatische Rechtsanwaltskammer Bremen ist Mitglied der Bundesrechtsanwaltskammer

      2.Notare
      Rechtsanwalt und Notar Norbert Werk ist Mitglied der Bremer Notarkammer, Knochenhauerstraße 36/37, 28195 Bremen

      Rechtsanwalt und Notar Guido Wurtz ist Mitglied der Bremer Notarkammer, Knochenhauerstraße 36/37, 28195 Bremen

      Die Bremer Notarkammer ist Mitglied der Bundes-Notarkammer.

      Berufsrechtliche Regelungen:
      1. Regelungen für Rechtsanwälte
      Die Rechtsanwälte und die Rechtsanwälte und Notare in ihrer Eigenschaft als Rechtsanwälte unterliegen folgenden beruflichen Vorschriften:
      Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO)
      Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA)
      Fachanwaltsordnung (FAO)
      Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
      Berufsregeln der Rechtsanwälte der Europäischen Union

      Die Inhalte der aufgeführten berufsrechtlichen Regelungen können auf den Seiten der Bundesrechtsanwaltskammer unter www.brak.de in der Rubrik „Berufsrecht“ auf Deutsch und auf Englisch eingesehen werden.

      2. Berufsrechtliche Regelungen für den Notar
      Der Notar unterliegt in seiner Eigenschaft als Notar folgenden Vorschriften:
      Bundesnotarordnung (BNotO)
      Beurkundungsgesetz (BeurkG)
      Kostenordnung (KostO)
      Richtlinien der Bremer Notarkammer
      Dienstordnung für Notare
      Europäischer Kodex des notariellen Standesrechts.

      Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualitäten der Seiten, auf denen diese Gesetzestexte zur Verfügung gestellt werden, wird keine Gewähr übernommen.

      Außergerichtliche Streitschlichtung
      Bei Streitigkeiten zwischen Rechtsanwälten und ihren Auftraggebern besteht auf Antrag die Möglichkeit der außergerichtlichen Streitschlichtung bei der regionalen Rechtsanwaltskammer Bremen (gemäß § 73 II Nr. 3 i.V.m. § 73 V BRAO) der bei der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft (§ 191f BRAO) bei der Bundesrechtsanwaltskammer, im Internet zu finden über die Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer (www.brak.de), E-Mail: schlichtungsstelle@brak.de

      Berufshaftpflichtversicherung
      Rechtsanwalt Werk: Allianz VersicherungsAktiengesellschaft, 10900 Berlin
      Rechtsanwalt Wurtz: HDI Versicherung AG, Postfach 21 27, 30021 Hannover
      Rechtsanwalt Freidl: Allianz VersicherungsAktiengesellschaft, 10900 Berlin